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IHK-Rohstoffreport 2025 veröffentlicht
Die bayerischen Industrie- und Handelskammern haben ihre Mitglieds-Unternehmen aus potenziell rohstoffrelevanten Wirtschaftszweigen zum aktuellen Stand der Rohstoffversorgung befragt. Dabei wurde der Fokus auf die Situation bei der Verwendung, Versorgung und Beschaffung von Rohstoffen gelegt, die im Rohstoffreport Bayern 2025 dargelegt wird.

Bayernweit haben sich bei der Befragung zum Rohstoffreport 646 Unternehmen aus verschiedenen Branchen beteiligt. Dabei kann jedes zweite Unternehmen einer der drei Branchen zugeordnet werden: Baugewerbe, Metallerzeugung und -bearbeitung bzw. Herstellung von Metallerzeugnissen sowie Maschinenbau.
Eine Verschlechterung der Versorgungslage erwarten 60 Prozent der Betriebe in den nächsten fünf Jahren. Dabei fehlt es bei 48 Prozent der Fälle an Steinen und Erden, bei 43 Prozent an Basismetallen wie Eisen, Kupfer oder Aluminium. Als Gründe wurden vor allem geopolitische Unsicherheiten und wachsende bürokratische Hürden genannt.
Hinzu kommen Preissteigerungen. Fast drei Viertel der befragten Unternehmen gaben an, von steigenden Preisen betroffen zu sein. Dies betrifft vor allem Basismetalle sowie Steine und Erden.
Die Maßnahmen den o.g. Befürchtungen entgegenzuwirken sind vielfältig. Drei Viertel der Unternehmen optimieren ihre Rohstoffbeschaffung durch eine Anpassung der Lagerhaltung oder die Diversifizierung der Rohstoffbezugsquellen und -lieferanten. Weitere Maßnahmen finden sich beispielswiese im Produktionsprozess wieder. Hierbei wird vor allem bei der Minimierung des Abfallanteils angesetzt. Im Umfeld der Produktion werden die Mitarbeitenden sensibilisiert, verantwortungsvoll mit Materialien umzugehen.